Treffen Mit Edie

by Jupiterauge

 

Catherine klppfte an Edies Tür und dachte dabei über Edies Nachricht auf dem Anrufbeantworter nach. Es klang sehr dringend, Cathrine hoffte das mit Edie alles in Ordnung war. Irgendwie hatte Cathy ein ungutes Gefühl. Edie öffnete mit einem strahlenden lächeln die Tür.

"Gut das du endlich da bist, wir müssen dringend miteinander Reden." Mit diesen Worten zog sie Catherine in die Wohnung und redete munter weiter. "Ich mache mir Sorgen um dich, du verabredest dich nie  und arbeitest zuviel." "Das ist nicht wahr!" konnte Catherine kurz dazwischen rufen. Edie beachtete Cathy´s Einspruch nicht weiter als wäre Cathernie Luft. "Warte einen Moment ich hole uns nur ein Glas Wein, setz dich und mache es dir bequem. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch schaute Catherine sich in Edies Wohnung um. Sie sammelte scheinbar jede Menge Kitsch was aber zu Edie passte. Selbst eine  Miniaturausgabe der Freiheitstatue hatte ihren Platz auf Edies Kaminsims gefunden. Cathy setzte sich auf das Sofa und versuchte sich zu entspannen. In ihrem Kopf geisterten aber immer noch Edies Worte herum, welche verrückte Idee hatte sich Edie jetzt schon wieder einfallen lassen. Manchmal machte Edie ihr wirklich angst. Bei diesem Gedanken musste Catherine schmunzeln. Wie ein Blitz kam Edie zurück ins Zimmer und reichte Catherine ein Glas Wein, lies sich auf das andere Ende des Sofas fallen.  Dabei sah sie Cathy vor Freude strahlend an und legte los.

"So kann es doch mit dir nicht weiter gehen. Immer nur alleine zu Hause sitzen ist doch nichts für dich. Du wirst noch als alte Jungfer enden wenn du so weiter machst. Dagegen weiß ich auch schon etwas. Ich kenne einen sehr gut aussehenden Mann der perfekt zu dir passen würde. Ich werde euch einander Vorstellen um deinem Glück mal auf die Sprünge zu helfen." Verschmitzt lächelnd sah sie Cathy an. Vor Schreck verschlukte Cathy sich und prustete den Wein über den Tisch. Mitleidsvoll aber ansonsten ungerührt klopfte Edie ihr auf den Rücken. " Ehrlich Cathy du musst etwas gegen deine Einsamkeit unternehmen und wenn du es alleine nicht schaffst dann halt mit meiner Hilfe." Cathy holte tief Luft und stoppte Edies Redefluss mit einer Handbewegung. " Edie ich weiß du meinst es gut aber ich bin schon lange nicht mehr alleine und ich bin glücklich." "Ach ja ?" fragte Edie skeptisch. "Warum sieht man euch dann nie zusammen und warum geht ihr nicht gemeinsam aus?" "Das tun wir doch Gestern erst waren wir auf einem Konzert im Central Park."  Mit bedacht wählte Catherine ihre nächsten Worte. "Es ist nur so, dass wir wenig Zeit füreinander haben, deshalb verbringen wir unsere gemeinsame Zeit lieber in der Zweisamkeit." Catherine hoffte das Edie sich mit dieser Antwort zufrieden gab. Jetzt aber war Edies Neugier erst recht geweckt und es sprudelten viel zu viele Fragen aus ihr herraus. Ich hätte es wissen sollen dachte Cathy bei sich.  " Wer ist denn der glückliche und warum hast du mir nichts von ihm erzählt?" Okay jetzt musste sich Cathy dringend etwas einfallen lassen. Edie würde so schnell nicht locker lassen, dass wusste Cathy aus Erfahrung.

"Also erzählt habe ich dir nichts von ihm, weil ich angst davor hatte du würdest mir mit dem Baseballschläger der dort in der Ecke steht eine überzehen." "Warum sollte ich das tun?" fragte Edie verdutzt. "Na ja weil ich dich sehr gut kenne und du mir das bestimmt nie verzeien wirst." "Heraus mit der sprache wer ist es? ich verspreche dir keine Gewalt anzuwenden." Mit sehr ernster Miene sah Cathy, Edie in die Augen dann sagte sie mit ihrer besten Anwaltsstimme und einer sehr überzeugender Pause. "Es ist Michael Jackson." Es dauerte einen Augenblick bevor Edie reagierte, sie sprang auf schnappte sich den Baseballschläger schwang ihn drohend und sagte lachend mit verdrehten Augen. "Hände weg von Michael Jackson und Fred Astair sie gehören beide mir." Ebenfals lachend hob Catherine beide Arme und sagte nach Luft ringend "okay ich habs verstanden."

 

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